Im Schwerpunkt "Sprache und Gesellschaft" beschäftigten wir uns im Winterquartal mit verschiedenen Schriftsystemen.
Im Deutschen gebrauchen wir das lateinische Alphabet.
Die ersten schriftlichen Zeugnisse waren Piktogramme, die 3000v. Chr. für die Buchhaltung verwendet wurden. Der nächste Schritt waren dann die Keilschrift in Babylon und die ägyptischen Hieroglyphen. Um 1000 v. Chr. wurde in Phönizien eine Alphabet-Schrift erfunden; man schrieb aber nur die Konsonanten. Das griechische Alphabet 500 Jahre später hatte 17 Konsonanten und 7 Vokale. Unser heutiges Alphabet hat 26 Buchstaben: 21 Konsonanten und 5 Vokale.
Im Papiermuseum Basel schöpften wir selber Papier. Dann erhielten wir eine Führung durch die Ausstellung: "DIE GESCHICHTE DER SCHRIFT". Hier erfuhren wir u.a.
-dass unser "A" aus einem altägyptischen Ochsenkopf entstanden ist
-dass wir unser Alphabet dem phönizischen Volk verdanken oder
-dass Kalligraphie die Kunst des schönen Schreibens ist.