Maltext Wasser

Verfasst von: Rolf Niederhauser

Das Element, dem wir das Leben auf diesem Planeten verdanken: wie ist es im Ursprung entstanden? Auch die Hydrogeografie kann diese Frage nicht umfassend beantworten, hält aber fest, dass es heute die Vulkane sind, die den grössten Teil des Wassers produzieren. Ohne ihre dauernde Aktivität wäre das kostbare Gut noch knapper als es ohnehin ist.
Dabei bestehen 71 % der Erdoberfläche aus Wasser. Der gesamte Wasserschatz der Erde beträgt rund 1.386.000.000 Milliarden Kubikmeter (fast 28 Millionen mal soviel wie der Bodensee enthält). Aber nur etwa 0,6% davon ist als Grundwasser vorhanden. Deshalb werden weltweit viele Kriege um das wichtigste Lebensmittel geführt, das ja auch zur Energiegewinnung (Elektrizität, Wasserstoff) dient und natürliche Verkehrswege bildet. Und man muss keinen Entwicklungshelfer nach Afrika oder Südamerika begleiten, um zu verstehen, wie riesig die Aufgabe einer guten Trinkwasserversorgung ist. Das erfährt man beim Brunnenmeister jeder Schweizer Gemeinde.
Auch wenn bei uns Gewässer wie Rhein, Birs oder Birsig das kühle Nass für alle Arten von Wassersport ausreichend zur Verfügung stellen, müssen neben dem Amt für Umweltschutz auch private Vereine wie die Naturforschende Gesellschaft Basel für Qualitätssicherung sorgen. Im Labor zeigen etwa die «Keimzahlen», ob Bäche und Grundwasser auch den zahllosen Kleintieren und Fischen (-> Aal) gute Lebensräume bieten.
Chemisch aus zwei Teilen Wasserstoff (H) und einem Teil Sauerstoff (0) zusammengesetzt zu H2O, enthält das atürliche Wasser neben Schwebstoffen aus mineralischen und organischen Bestandteilen in gelöster Form verschiedene Gase (z. B. Stickstoff) und Feststoffe (z. B. Salze), und es kommt als Regenwasser, Schmelzwasser, Quellwasser, Grundwasser, Oberflächenwasser usw. vor. Wenn wir es als Trinkwasser, Brauchwasser, Löschwasser, chemisches reines Wasser und vieles mehr verwenden, wird es zu Abwasser, das dem natürlichen Kreislauf sauber wieder zugeführt werden muss. Aufgrund zusätzlicher Elemente im Wasser unterscheidet man Mineralwasser, Salzwasser, Süsswasser, wobei etwa die Anthroposophen die Qualität des Wassers nicht nur nach der Zusammensetzung, sondern auch nach den Formen beurteilen, in denen es fliesst oder sich verändert. Die Strömungsgesetze des Wassers geben auch ein eindrückliches Beispiel dafür, wie Ordnung und Chaos ineinander übergehen. Die Fliessgestalten des Wassers (Wirbel, Strömungen, Strudel, Tropfen) haben schon Leonardo da Vinci fasziniert. Die Aspekte, unter denen man das Wasser studieren kann, sind zahllos.







Das m@l Blog

Was erwarten Schule und Wirtschaft voneinander?

Studie zu ausserschulischem Lernen



kult & co

im Bilde sein

Das Schweiz-Deutsch-Fran-
zösische Jugendprojekt- TRiJO



Workshop mit dem Künstler Thomas Putze

Abschlussreise mit Kunstbegegnungen

équilibres – Experimente im Werken